26. September 2026
Die Kunst des Mitfreuens: Unsere eigene Strahlkraft bewahren“.

Mitfreuen ist eine bereichernde Erfahrung, die es uns ermöglicht, die Erfolge anderer mitzugenießen. Ganz nach dem Motto: „Geteilte Freude ist doppelte Freude“. Und doch es ist ebenso wichtig, dass wir als selbstbestimmte Menschen aktiv an unseren eigenen Zielen arbeiten und kleine Erfolge am dorthin Weg feiern. Die Balance zwischen Mitfreuen und der eigenen Zielverwirklichung ist entscheidend für unser erfülltes Leben.
Der Zauber des Mitfreuens
Mitfreuen zeigt unsere Verbundenheit und Unterstützung für andere. Oft erfordert es nicht viel mehr als ein offenes Ohr und ermutigende Worte. Die Freude über die Erfolge unserer Familie und Freunde bereichert unser eigenes Leben. Sie kann Ansporn sein, auch in unseren eigenen Themen weiterzukommen.
Die Herausforderung der Selbstfürsorge
Es ist jedoch leicht, sich in den Erfolgen anderer zu verlieren und die eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen. Ich habe festgestellt, dass ich unruhig und unzufrieden werde, wenn ich meinen eigenen Lebensstern aus den Augen verliere. Letzte Woche, nach inspirierenden Gesprächen mit einer Freundin und anschließend mit meinen Töchtern, in denen ich mich ganz der Begeisterung der anderen hingegeben hab, wurde mir bewusst, dass ich bei meinen eigenen Projekten gar nicht weitergekommen war. Im Alltag bleibt am Ende des Tages oft keine Zeit und Kraft für das Wichtige, wenn wir sie nicht bewusst reservieren.
Der Weg zu innerem Sattwerden
Für selbstbestimmte Menschen ist es wichtig, regelmäßig innezuhalten und zu reflektieren, was wirklich erfüllt. Es geht nicht darum, nach außen zu glänzen, sondern die eigenen Träume zu pflegen um innerlich satt zu werden.
Mitfreuen ist wertvoll, doch wir dürfen unsere eigene Strahlkraft nicht aus den Augen verlieren. Nur wenn wir die Balance zwischen Mitfreuen und Selbstfürsorge finden, können wir für andere da sein und gleichzeitig unsere eigene Freude und Kraft bewahren.
Nach dem Erlebnis mit meiner Freundin und meinen Töchtern irritierte mich meine innere Unzufriedenheit zunächst sehr. Als mir wieder klar wurde, dass Mitfreude und der eigene Erfolg Hand in Hand gehen, entspannte ich mich. Nach einer Stunde körperlich anstrengender Gartenarbeit mit meinem Mann hatte ich wieder einen freien Kopf und ein freies Herz. Ich war voller Tatendrang und arbeitete noch zwei Stunden sehr effizient an meinem eigenen Projekt.